Zu sehen ist die linke oberen Ecke über drei Stockwerke eines weißen Bürogebäudes, der Dormakaba-Firmenzentrale in Rümlang in der Schweiz. Davor hängen drei Firmenflaggen in einem mäßigen von links kommendem Wind, die linke Fahne in weiß mit Firmenschriftzug, die mittlere in blau mit Firmenschriftzug und die rechte in rot mit Firmenschriftzug.
Im 4. Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 hatte Dormakaba ein konzernweites Kosteneinsparungs- und Restrukturierungsprogramm eingeleitet, um die negativen Auswirkungen der Pandemie auf die Geschäftsaktivitäten zu reduzieren sowie die operative Effizienz und finanzielle Stabilität zu erhalten. Quelle: Dormakaba

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03. March 2021 | Teilen auf:

Verbessere Resultate bei Dormakaba

Dormakaba, Rümlang/Schweiz, konnte im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/21 die finanziellen Ergebnisse verbessern und gegenüber dem 2. Halbjahr 2019/20 sowohl bezüglich Umsatzwachstum als auch bezüglich Ebitda übertreffen. Im 1. Halbjahr 2020/21 wurde ein konsolidierter Nettoumsatz von 1,228 Milliarden Schweizer Franken (umgerechnet 1,1 Milliarden Euro) erzielt. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang von 11,4 Prozent. Organisch ist der Umsatz um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen, im Vergleich zum 2. Halbjahr 2019/20 zeigte sich jedoch eine deutliche Verbesserung von 8,3 Prozentpunkten. Negative Währungseffekte als Folge des weiterhin starken Schweizer Franken gegenüber wichtigen Währungen belasteten den Umsatz mit 5,5 Prozent beziehungsweise 76,2 Millionen Schweizer Franken (68,86 Millionen Euro). Das Ebitda belief sich auf Gruppenstufe auf 181,9 Millionen Schweizer Franken (164,38 Millionen Euro) und die Ebitda-Marge erreichte 14,8 Prozent, im Vorjahr lag sie bei 15,5 Prozent. Der Gewinn vor Steuern betrug im Berichtszeitraum 129,8 Millionen Schweizer Franken (117,3 Millionen Euro) (Vorjahr 157,1 Millionen Schweizer Franken/141,97 Millionen Euro) und der Konzerngewinn belief sich auf 99,9 Millionen Schweizer Franken/90,28 Millionen Euro (Vorjahr 119,4 Millionen Schweizer Franken/107,9 Euro).

Im 4. Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 hatte Dormakaba ein konzernweites Kosteneinsparungs- und Restrukturierungsprogramm eingeleitet, um die negativen Auswirkungen der Pandemie auf die Geschäftsaktivitäten zu reduzieren sowie die operative Effizienz und finanzielle Stabilität zu erhalten. Die Maßnahmen umfassten einen Stellenabbau von bis zu 1.300 Vollzeitstellen, hauptsächlich in der Produktion in Asien und in Amerika, aufgrund der geringeren Nachfrage. Da sich einige Unternehmensbereiche schneller erholen als bei Festlegung des Restrukturierungsprogrammes angenommen, hat Dormakaba begonnen, vereinzelt den Personalbestand wieder aufzubauen.

Alle Segmente haben nach Konzernangaben zur Entwicklung einen positiven Beitrag geleistet. Dennoch ergab sich gegenüber dem Vorjahr ein um 11,4 Prozent niedrigerer Umsatz, auch wesentlich beeinflusst durch einen negativen Währungseffekt (-5,5 Prozent) aufgrund des weiterhin starken Schweizer Franken. In Deutschland, der Schweiz und Österreich konnte der organische Umsatz mit Dritten um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Wie schon im 2. Halbjahr 2019/20 verzeichneten insbesondere die in Asien gelegenen Produktionsstätten des Segments AS D/A/CH jedoch eine pandemiebedingt spürbar geringere konzerninterne Nachfrage aus allen Regionen der Welt, was insgesamt zu einem organischen Umsatzrückgang von 2,9 Prozent auf einen Gesamtumsatz von 396,2 Millionen Schweizer Franken (358,04 Millionen Euro) führte. Die Ebitda-Marge verbesserte sich auf 17 Prozent (Vorjahr 16,9 Prozent). 

Das aktuelle Geschäftsumfeld ist aufgrund der Covid-19-Pandemie weiterhin von Unsicherheiten und geringer Visibilität geprägt. Während es auf der Absatzseite zu kurzfristigen Verschiebungen oder Verzögerungen kommen kann, ergeben sich auf der Beschaffungsseite mittlerweile höhere Rohstoffkosten. Dennoch erwartet Dormakaba für das 2. Halbjahr 2020/21 ein positives organisches Umsatzwachstum, so dass sich für das Geschäftsjahr 2020/21 insgesamt eine ausgeglichene organische Umsatzentwicklung gegenüber dem Vorjahr ergeben sollte.