Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist im April auf 107 Punkte geklettert. Im laufenden zweiten Quartal dürfte nach Institutsangaben die deutsche Wirtschaft um voraussichtlich gut zwei Prozent wachsen, nachdem sie im ersten Vierteljahr wohl um rund 8,5 Prozent geschrumpft ist.
Das Vorkrisenniveau sei aber in weiter Ferne. „Der Lockdown lähmt die Wirtschaft noch immer, insbesondere viele Dienstleistungsbereiche“, sagt DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen. „Die anhaltend hohen Infektionszahlen und das neue Infektionsschutzgesetz mit der bundesweiten Notbremse werden die Erholung in die Länge ziehen.“ Die Industrie lege indes kräftig zu. Jüngste Umfragen deuten darauf hin, dass die Lage zwar angespannt bleibt, sich aber allmählich bessert.
