Obwohl Fenster, Türen und Fassaden mit zu den wichtigsten Teilen des Gebäudes zählen, gibt es keine klassische duale Ausbildung nur für die Branche, sagt der Verband Fenster + Fassade, VFF.
Das liegt unter anderem an den unterschiedlichen Materialien: Holz, Kunststoff, Aluminium und Stahl sind für die Fensterrahmen ebenso anzutreffen wie Kombinationen dieser Materialien. Wer den nachwachsenden Rohstoff Holz liebt, entscheidet sich für eine Ausbildung zum Tischler oder zur Tischlerin und fertigt am Ende der dreijährigen Ausbildung dann Fensterrahmen und Fensterprofile aus Holz, sei es handwerklich oder mit maschineller Unterstützung. Liegt der Interessenschwerpunkt eher in der Industrie, bietet sich eine ebenfalls dreijährige Ausbildung zum/zur Kunststofftechnologen/-technologin an. Wer sich auf die Konstruktion von Fenstern aus Aluminium und Stahl konzentrieren möchte, wählt die Ausbildung im Bereich Metallbau, die in der Fachrichtung Konstruktionstechnik dreieinhalb Jahre dauert.
Zum Ausbildungsstart im Herbst können sich junge Frauen und Männer ebenso bewerben wie Quereinsteigende, betont der Verband.
Für Interessenten, die weitere Informationen zum Karrierestart in der Branche wünschen, wurde hierzu eine eigene Landingpage geschaffen.
