Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im Januar 2022 um 25 Prozent höher als vor einem Jahr.
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im Januar 2022 um 25 Prozent höher als vor einem Jahr. (Quelle: Nordwest)

Beschlag- und Sicherheitstechnik 2021-05-20T08:34:09.664Z Vormaterialien verteuern sich weiter

Nach der kurzen Seitwärtsbewegung im März sind die Preise für NE-Metalle im April wieder kräftiger gestiegen und setzen den seit einem Jahr anhaltenden Trend fort. So ist beispielsweise der Preis für Messing durchschnittlich im Vergleich zum Vormonat um 6,6 Prozent gestiegen, Kupfer sogar um rund neun Prozent. Im Abgleich mit den Preisen zum Vorjahresmonat ist Messing im Schnitt über 50 Prozent gestiegen, jene für Aluminium gar um rund 70 Prozent.

Auch beim Stahl verzeichnet der Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) einen enormen Preisanstieg, der je nach Stahlart von 28 Prozent (für Stahldraht, Ziehgüte low carbon quality) bis hin zu einer Verdopplung (+103 Prozent) der Preise bei Warmbreitband reicht. Damit ist das Rekordniveau aus dem Jahr 2008 schon längst überschritten.

Damit hat sich die Lage weiter verschärft und sorgt für Probleme in der gesamten Wertschöpfungskette. Parallel ist der Auftragsbestand im verarbeitenden Gewerbe auch im März weiter gestiegen, wie das statistische Bundesamt mitteilt – den zehnten Monat in Folge.

zuletzt editiert am 20. Mai 2021
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