Die Preissteigerungen sind für alle Metallbauer enorm.
Die Preissteigerungen sind für alle Metallbauer enorm. (Quelle: NW Metall)

Bauwirtschaft

18. January 2022 | Teilen auf:

Vorsichtig optimistisch ins neue Jahr

Mit vorsichtigem Optimismus ist das nordrhein-westfälische Metallhandwerk ins Jahr 2022 gestartet. Drei von vier Metallbauern und annährend neun von zehn Feinwerkmechanikern sehen zum Auftakt des aktuellen Jahres die Aussichten als gleichbleibend oder erwarten eine Verbesserung der eigenen wirtschaftlichen Lage.

Zum Jahreswechsel vermeldeten die metallhandwerklichen Unternehmen eine leichte Verbesserung der eigenen wirtschaftlichen Lage. Die Hälfte der Metallbauer bewertete seine Lage als gut oder besser und nahezu zwei Drittel der Feinwerkmechaniker als befriedigend oder besser. Lediglich einer von zehn Metallern urteilt mangelhaft oder schlechter. Dazu korrespondiert die durchschnittliche Umsatzsteigerung von knapp fünf Prozent im Jahr 2021 – allerdings bei einer erheblichen Spannbreite der Meldungen. In Einzelfällen mussten Metaller Umsatzrückgänge von bis zu 50 Prozent hinnehmen.

Die optimistische Grundstimmung manifestiert sich auch in der nunmehr wieder zunehmenden Investitionsneigung. Deutlich mehr als die Hälfte der Metaller planen für 2022 Neuinvestitionen, insbesondere in Produktionsmittel und EDV. Dazu wollen mehr als 16 Prozent der Metallbauer und jeder vierte Feinwerkmechaniker ihr Personal aufstocken.

Herausforderung Nummer eins bleibt der Fachkräftemangel, was bereits knapp 90 Prozent aller Metaller als Problem identifizieren. Es folgt mit 44,54 Prozent der zunehmende Preiswettbewerb bei den Kunden – korrespondiert mit den wahrgenommenen Preissteigerungen.

zuletzt editiert am 18.01.2022