Immer anspruchsvollere Geräte und sinkende Preise treiben die Nachfrage nach Wärmebildgeräten in Deutschland an. Und das nicht nur im professionellen Inspektionsmarkt, sondern auch im Einsteigersegment der Handwerksbranche, weiß Thomas Ueberrhein. Der Business Development Manager bei Hikmicro sagt: „Deutschland war eines der ersten Länder, das professionelle Wärmebildgeräte eingeführt hat, und der Markt galt vor einem Jahrzehnt als nahezu gesättigt.“ High-End-Geräte waren weit verbreitet, aber mit der Zeit seien diese Geräte gealtert. „Ersatzteile werden knapp, und die professionellen Anwender suchen nach fortschrittlicherer Technologie“, so Ueberrhein.
Nach Boom folgte Sättigung
Es ist gerade mal zehn Jahre her, dass Wärmebildgeräte für Fachleute in Deutschland zu einem absoluten Muss geworden waren. Sie wurden äußerst schnell von Bau- und Elektroinspektoren angenommen, die verborgene Probleme mit modernster Präzision diagnostizieren wollten. Doch nach einem anfänglichen Boom stieß der Markt auf eine Sättigung und kam ebenso schnell zum Stillstand, wie er gestartet hatte, berichtet der chinesische Anbieter.
Erschwinglich und hochmodern
In dieser sich wandelnden Landschaft seien erschwingliche und dennoch hochmoderne Geräte zur ersten Wahl für Fachleute geworden, die einen Ersatz benötigen. „Jetzt können Kunden die gleiche oder sogar bessere Qualität für die Hälfte des Preises oder weniger bekommen, als sie vor zehn Jahren bezahlt haben“, berichtet Ueberrhein, der auf einen rasanten Anstieg in den Bereichen der Gebäudeinspektion und allgemeinen Wartung verweist.
Werkzeug in der Handwerksbranche
Die Wärmebildtechnik, die früher spezialisierten Technikern und Inspektoren vorbehalten war, werde immer mehr zu einem unverzichtbaren Werkzeug in der allgemeinen Handwerksbranche. Die zunehmende Bedeutung von Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in Europa lasse die Nachfrage ebenso weiter steigen. „Wärmebildgeräte sind heute dafür bekannt, Zeit zu sparen. Sie bieten die Möglichkeit, Probleme früher zu erkennen und diese Kunden effektiver visuell zu veranschaulichen“, erklärt Ueberrhein.
