Rund 2.000 Solarpanels auf dem neuen Logistik- und Produktionszentrum in Wertheim sorgen laut Warema für bis zu 80 Prozent des täglichen Energiebedarfs.
Rund 2.000 Solarpanels auf dem neuen Logistik- und Produktionszentrum in Wertheim sorgen laut Warema für bis zu 80 Prozent des täglichen Energiebedarfs. (Quelle: Warema)

Bauelemente

25. May 2022 | Teilen auf:

Warema erwirtschaftet mehr als zehn Prozent Umsatzplus

Einen weltweiten Gesamtumsatz von rund 686 Millionen Euro hat die Warema Group im Geschäftsjahr 2021 erzielt. Das entspricht nach eigenen Angaben einem Plus von über zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Mitarbeitenden wuchs um rund 400 auf insgesamt 5.200 Mitarbeiter. Das Vorantreiben wichtiger Bauprojekte sowie weitere Schritte bei der Digitalisierung seien zudem wichtige Fokuspunkte im vergangenen Jahr.

Kernelement der baulichen Entwicklungen war die Fertigstellung des neuen Versand- und Produktionszentrums in Wertheim-Bettingen, das knapp 15 Kilometer vom Stammsitz entfernt ist. Dieses wurde im Juli 2021 offiziell eröffnet – weniger als zwei Jahre nach der Grundsteinlegung im Herbst 2019.

Auf über 31.000 Quadratmeter Gebäudenutzfläche wurden dringend benötigte neue Räumlichkeiten für Versand und Produktion geschaffen. Ein Hauptaugenmerk beim Bauvorhaben wurde auf die zukunftsorientierte und nachhaltige Gestaltung des Gebäudes gelegt: Die gesamte Außenhülle wurde auf dem Stand eines KfW Effizienzhauses 55 gebaut. Zudem sorgen rund 2.000 Solarpanels auf dem Dach dafür, dass der Strombedarf eines normalen Werktages zu 80 Prozent gedeckt ist. Ein Blockheizkraftwerk sowie Maßnahmen zur Wärmerückgewinnung sparen zusätzlich Energie ein.

Die Ausrichtung auf die Zukunft zeige sich auch bei der Digitalisierung. So seien nicht nur am neuen Standort in Wertheim Arbeitsprozesse optimiert und manuelle Tätigkeiten reduziert worden, sondern auch eine Software sukzessive eingeführt und Arbeitsschritte digitalisiert worden, was wichtige Bausteine bei der Ausrichtung auf die Industrie 4.0 darstellten. „Digitale Messen und virtuelle Kundenansprache gehören inzwischen zur neuen Normalität unserer Arbeit. Doch auch die internen Prozesse stellen wir Stück für Stück um und richten uns so konsequent auf die Zukunft aus“, erläutert Vorstandsvorsitzende Angelique Renkhoff-Mücke. Gleichzeitig sei auch unter diesen Vorzeichen ein weiterer Kapazitätsaufbau notwendig: „Der Wachstumskurs der letzten Jahre wäre ohne konsequente Verstärkung unseres Teams nicht möglich gewesen. Diesen Weg möchten wir weitergehen und dafür benötigen wir weiterhin Fachkräfte.“ Die Investitionen in den neuen Standort seien zudem ein deutliches Bekenntnis zur Region und den Wirtschaftsstandort Deutschland, so Renkhoff-Mücke weiter.

zuletzt editiert am 25.05.2022