Weinor hat eine digitale Task-Force ins Leben gerufen, die derzeit untersucht, wie sich künstliche Intelligenz sinnvoll einsetzen lässt. Illja Krepper, verantwortlich für die Software-Entwicklung, erläutert: „Wir befinden uns in puncto KI in einer Testphase. Wichtig ist dabei herauszufinden, wo KI uns konkreten Nutzen bringt, also Prozesse vereinfacht und beschleunigt. Und natürlich berücksichtigen wir dabei auch ethische Gesichtspunkte, die wir in unseren Richtlinien genau festgelegt haben.“
Der Spezialist für Sonnen- und Wetterschutzsysteme hat bei der Forcierung der Digitalisierung nach eigenen Angaben vor allem den Nutzen für Fachpartner im Fokus. Bestellprozesse wurden früh automatisiert, seit 2003 gibt es einen E-Shop. Aktuell werden 80 Prozent aller Aufträge online abgewickelt, heißt es in einer Mitteilung.
Wichtigster Bestandteil der Kommunikation sei dabei die zentrale Plattform „my weinor“ auf der Fachpartner Zugriff auf alle wichtigen Aktivitäten rund um ihre Geschäfte hätten. „Unserem Ziel, einen weitestgehend papierlosen, digitalen Orderprozess bis in die Fertigung und Nachbestellung zu ermöglichen, sind wir schon sehr nahegekommen. Jetzt wollen wir das Portal schrittweise erweitern und noch mehr Zuverlässigkeit und Flexibilität schaffen“, erläutert Krepper. Dabei prüfe man auch den Einsatz von künstlicher Intelligenz.
