Weitere Absagen für die Fensterbau. Quelle: Messe Nürnberg
Einige Branchenunternehmen haben ihre Teilnahme an der Fensterbau 2022 bereits abgesagt. Quelle: Messe Nürnberg

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14. October 2021 | Teilen auf:

Weitere Absagen für die Fensterbau/Frontale

HOPPE, GU und Schüco haben ihre Teilnahme an der Fensterbau/Frontale 2022 abgesagt (wir berichteten). Für uns Anlass, bei einigen Herstellern direkt nachzufragen.

Auch Deni mit Ogro, zusammen mit BMH, sowie Wilka haben der Schloss- und Beschlagmarkt-Redaktion bestätigt, nicht auf der Fensterbau/Frontale 2022 vertreten zu sein. Hewi ist aktuell noch unentschlossen.

Kundenbefragungen hätten ergeben, dass alle sich eine Messe wie früher wünschten, mit zahlreichen Begegnungen und Exponaten zum Anfassen. Dies sei aufgrund der Hygieneregelungen der Messe – so nachvollziehbar diese aus Sicht der Messe und aufgrund von Corona seien – nicht realisierbar. Daher wolle man lieber warten, bis wieder eine Messe möglich sei, wie man sie kenne und möge.

Einige Anbieter bewerten die Situation anders. Roto wird, wie bereits im Juni 2021 berichtet, auf der Fensterbau/Frontale dabei sein. Mit einem Gemeinschaftsstand werden auch Maco aus Österreich und Hautau auf der Messe vertreten sein und Neuheiten präsentieren.

Elke Harreiß, Leiterin der Fensterbau/Frontale, bedauert die Absagen einiger Aussteller, hat aber auch Verständnis für die individuellen Gründe. „Ganz wichtig ist für uns das Signal: Das Format Messe steht nicht infrage. Wer 2022 pausieren muss, möchte 2024 wiederkommen“, erklärte Harreiß am Rande der Rosenheimer Fenstertage.