Die digitale Landkarte der Wirtschaftsinitiative Smart Living (WISL) zeigt, wo Smart-Living-Technologien in ganz Deutschland erlebbar sind. Nun hat die WISL auch noch einen Verein gegründet. Quelle: WISL
Die digitale Landkarte der Wirtschaftsinitiative Smart Living (WISL) zeigt, wo Smart-Living-Technologien in ganz Deutschland erlebbar sind. Nun hat die WISL auch noch einen Verein gegründet. Quelle: WISL

Smarte Gebäude

20. September 2021 | Teilen auf:

Wirtschaftsinitiative Smart Living gründet Verein

Mit der Gründung des „Wirtschaftsinitiative Smart Living e.V.“ will die Wirtschaftsinitiative Smart Living (WISL) ihr Ziel unterstreichen, Deutschland zu einem Leitmarkt für Smart-Living-Technologien zu entwickeln. Der Verein wurde am 7. September 2021 in das Berliner Vereinsregister aufgenommen.

Der bisherige Erfolg der WISL basiere auf dem einzigartigen Zusammenwirken von Verbänden, Initiativen und Unternehmen verschiedener Branchen. Innerhalb kurzer Zeit konnte sich die 2017 als loses Bündnis gegründete WISL zur kompetenten Ansprechpartnerin für Politik, Wirtschaft und Medien entwickeln. So sei die Initiative bei politischen Entscheidungsprozessen etwa im Energie- und Gebäudesektor angehört worden und konnte wichtige Interessen einbringen.

„Mit der Vereinsgründung wollen wir die erfolgreiche Arbeit der Wirtschaftsinitiative Smart Living verstetigen. Das enge Zusammenwirken der vielen von Smart Living betroffenen Wirtschaftssektoren ist zentral für die Entwicklung und Behauptung eines deutschen Smart-Living-Leitmarkts gegenüber der internationalen Konkurrenz. Smart-Living-Technologien leisten wichtige Beiträge bei der Bewältigung gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen. Dies zeigt sich etwa bei der Umsetzung der Energiewende und der erforderlichen Erschließung von Einsparpotenzialen im Gebäudesektor. Und auch beim Thema alternde Gesellschaft richten sich hohe Erwartungen an intelligente Smart-Living-Lösungen, etwa zur Unterstützung eigenständigen Lebens und zur Gesundheitsprävention“, sagt Ingeborg Esser, Leiterin des Strategiekreises der WISL und Hauptgeschäftsführerin des GdW.

Der Verein versteht sich als offene Plattform und fordert Unternehmen, Initiativen und Branchenverbände zur aktiven Mitgliedschaft auf, um gemeinsam die Potenziale des Marktes zu erschließen: So prognostizierte die Studie „SmartLiving2Market 2020“, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beauftragt wurde, dem deutschen Markt für Smart-Living-Anwendungen in Wohngebäuden im Zeitraum zwischen 2019 und 2023 ein kumuliertes Wachstum von 66 Prozent. Vor allem die betroffene deutsche Wirtschaft soll von diesem Wachstum profitieren und wichtige Marktanteile erschließen. Dafür müssen und sollen mit dem Verein einige Weichen gemeinsam gestellt werden.