Wohnungsgipfel: ZDB fordert Taten bis Ende des Jahres
Im Bundeskanzleramt kamen die Mitglieder des Bündnisses bezahlbarer Wohnraum zum zweiten Mal zum „Bündnis-Tag“ zusammen. Ziel war es, eine Bilanz der bisherigen Arbeit zu ziehen und die aktuellen Herausforderungen im bezahlbaren und klimagerechten Wohnungsbau zu besprechen. (Quelle: WolfBlur_Pixabay)

2023-09-29T16:09:33.809Z Wohnungsgipfel: ZDB fordert Taten bis Ende des Jahres

Der ZDB begrüßt den „Wohnungsgipfel“ im Bundeskanzleramt als „Schritt in die richtige Richtung“, allerdings reichten die geplanten Maßnahmen nicht aus. Wolfgang Schubert-Raab, Präsident des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, erklärt: „Bund und Länder, deren Kooperation insbesondere bei der Grunderwerbssteuer und im sozialen Wohnungsbau gefragt ist, müssen jetzt den Turbo für den Wohnungsbau auch zünden. Wir schlagen daher ein weiteres Treffen mit Bund und Ländern bereits im Dezember vor. Bis zum Ende des Jahres müssen Taten folgen!“

Bis dahin müssten auch die Unklarheiten im Maßnahmenpapier beseitigt sein. „Wie sieht zum Beispiel die Detailplanung zum Programm ,Klimafreundlicher Neubau, aus?“, fragt Schubert-Raab. „Bis die Maßnahmen eindeutig definiert sind und wirken, benötigen wir zur Beschäftigungssicherung ein Kurzarbeitergeld mit vereinfachten Zugangsvoraussetzung und eine zumindest teilweise Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge.“ Diese Regelung sollte sich unmittelbar an die sogenannte „Schlechtwetterzeit“ im März 2024 anschließen.

Zum Maßnahmenpaket der Bundesregierung hier .

Weitere Informationen zum „Bündnis bezahlbarer Wohnraum“ hier .

zuletzt editiert am 29. September 2023
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