Ein perspektivischer Blick durch hohe Gräser am Ufer eines kleinen Teiches auf das große Firmengebäude der Firma Würth, welches im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel thront.
Wasserflächen wie hier vor dem Hochregallager fördern die Artenvielfalt in Gaisbach. (Quelle: Peter Petter / Würth)

Branche im Blick 2026-10-14T08:26:20.939Z Würth erhält Platin-Zertifizierung für Biodiversitätsmaßnahmen

Die Adolf Würth GmbH & Co. KG ist nach eigenen Angaben als eines der ersten Unternehmen für ihre biodiversitätsfördernden Außenräume am Firmenstandort, dem Campus Gaisbach, mit Platin ausgezeichnet worden. Platin ist die höchste Zertifizierung, die die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) vergibt.

Bereits vor zwei Jahren begann das Unternehmen, den rund 60 Hektar großen Standort naturnah aufzuwerten. Dieses Engagement geht maßgeblich auf die Initiative von Marion Würth zurück. Gemeinsam mit dem Landschaftsplaner Professor Roman Lenz wurde eine Biodiversitätsstrategie erarbeitet, die in den kommenden Jahren schrittweise weiter umgesetzt wird. „Unser Anspruch ist, Biodiversität dauerhaft in der Entwicklung unseres Standorts zu verankern“, erklärt Norbert Heckmann, der Sprecher der Geschäftsleitung.

Seltener gemähte Grünflächen, heimische Gehölze, Blüh- und Kräuterflächen, Streuobstwiesen, Wasserflächen sowie Stein- und Totholzstrukturen sollen die Artenvielfalt am Campus fördern. Im Jahr 2025 wurden am Standort mehr als 160 Pflanzen- und über 80 Tierarten erfasst, darunter 45 Brutvogel- und 19 Tagfalterarten.

Im Rahmen der DGNB-Zertifizierung werden Außenflächen und die Gebäudehülle wie Dächer und Fassaden betrachtet. Bewertet werden der Planungs- und Umsetzungsprozess sowie die Nutzung und Pflege des Außenraums.

zuletzt editiert am 14. Oktober 2026
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