Mit der Erweiterung des Vertriebszentrums verfolgt die Adolf Würth GmbH & Co. KG, größte Einzelgesellschaft der Würth-Gruppe, die Logistikstrategie, Liefersplits zu vermeiden. Positionen pro Bestellung sollen so gebündelt werden, dass die Kunden im In- und Ausland sowie die Tochtergesellschaften genau eine Sendung oder Palette erhalten. „Mit dem Neubau schaffen wir die logistischen Voraussetzungen für das weitere Wachstum des Unternehmens und stellen somit die Auslieferfähigkeit nachhaltig sicher“, sagt Logistik-Geschäftsführer Thomas Wahl.
Würth erweitert durch das neue Vertriebszentrum die Kommissionier- und Lagerkapazitäten um 37 Prozent. Der Erweiterungsbau hat eine Grundfläche von rund 6.200 Quadratmeter, auf der 25.000 unterschiedliche Artikel gelagert werden. Durch ein automatisiertes Shuttlesystem mit über 104.000 Behälterstellplätzen können in der Endausbaustufe täglich rund 48.000 Auftragspositionen zusätzlich kommissioniert werden. „Der Ausbau der Lagerkapazitäten sorgt für eine Effizienzsteigerung im gesamten Wertschöpfungsprozess der Logistik. Nur so können wir die Versorgungssicherheit unserer Kunden langfristig stärken“, sagte Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung.
Der Neubau ist fördertechnisch an die bestehenden Vertriebszentren angeschlossen. Das neue Vertriebszentrum soll Ende 2024 in Betrieb gehen.
