Die Würth-Gruppe verzeichnet nach vorläufigem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2025 ein leichtes Umsatzwachstum auf rund 20,7 Milliarden Euro. Laut Mitteilung entspricht das einem Plus von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – währungsbereinigt sind es 3,2 Prozent. Das Betriebsergebnis liegt auf Vorjahresniveau (940 Millionen Euro vor Steuern). Nach Angaben des Unternehmens wurde erneut ein Rekordumsatz erzielt.
„Schwung aus 2025 mitnehmen“
„Wir blicken auf ein herausforderndes Geschäftsjahr zurück, das von geopolitischen Unsicherheiten und einer schwachen Konjunktur geprägt war. Vor diesem Hintergrund sind wir mit diesem Ergebnis sehr zufrieden“, sagt Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung. „Dennoch fehlt nach wie vor die wirtschaftliche Dynamik in der Industrieproduktion. Trotzdem orientieren wir uns nach vorne und versuchen, den Schwung aus 2025 mitzunehmen, um auch 2026 weiter Marktanteile zu gewinnen“, so Friedmann.
Division Bau wächst
In Deutschland erwirtschaftete die Gruppe acht Milliarden Euro Umsatz (plus 0,8 Prozent). Die Gesellschaften im Ausland realisierten ein Umsatzwachstum von 3,3 Prozent (12,7 Milliarden Euro). Hervorzuheben seien die Regionen Südeuropa, Asien und Südamerika. Eine positive Entwicklung innerhalb des Kerngeschäfts erzielte die Division Auto, auch die Division Bau konnte nach einem Rückgang im Vorjahr wieder mit 6,4 Prozent wachsen. Innerhalb der Allied Companies entwickeln sich die Geschäftsbereiche Elektrogroßhandel, Elektronik und Chemie besonders positiv. Sie wuchsen stärker als die gesamte Gruppe, teilt der Konzern mit.
