Die Adolf Würth GmbH & Co. KG plant, Photovoltaikanlagen auf einer Gesamtfläche von bis zu 28.000 Quadratmetern im Endausbau 2022 auf dem Campus in Künzelsau sowie dem Zentralen Außenlager im Gewerbepark Hohenlohe nahe des Firmensitzes zu realisieren. Quelle: Peter Petter
Die Adolf Würth GmbH & Co. KG plant, Photovoltaikanlagen auf einer Gesamtfläche von bis zu 28.000 Quadratmetern im Endausbau 2022 auf dem Campus in Künzelsau sowie dem Zentralen Außenlager im Gewerbepark Hohenlohe nahe des Firmensitzes zu realisieren. Quelle: Peter Petter

Beschlag- und Sicherheitstechnik

12. July 2021 | Teilen auf:

Würth verbucht erneut Umsatzplus

Einen Umsatz von 8,4 Milliarden Euro hat die Würth-Gruppe, nach eigenen Angaben Weltmarktführer für Befestigungs- und Montagetechnik, im 1. Halbjahr 2021 verzeichnet. Das entspricht einem Zuwachs von 20,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, währungsbereinigt sind es 22,6 Prozent. Das Betriebsergebnis liegt mit 520 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahresniveau (2020: 280 Millionen Euro). In Deutschland erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro (+ 16,4 Prozent), die ausländischen Gesellschaften setzten fünf Milliarden Euro (+ 24,3 Prozent) um.

Die Adolf Würth GmbH & Co. KG, größte Einzelgesellschaft und der Ursprung der Gruppe, hat ebenfalls zugelegt: Sie erwirtschaftete im 1. Halbjahr 2021 einen Umsatz von 1,25 Milliarden Euro, inklusive konzerninterner Umsätze (+ 17,9 Prozent). Der Umsatz der Divisionen Metall und Bau stieg um 22 Prozent. Ein starkes Wachstum mit 32,3 Prozent erzielten die Gesellschaften der Geschäftseinheit Elektrogroßhandel. Ebenso erfolgreich schnitt die Eisos Gruppe ab mit einem Wachstum von 34,1 Prozent.

Seit Ende 2020 steigt weltweit die Nachfrage nach Fertig- und Halbfertig-Produkten. Dies führt zu Produktionsengpässen, Lieferverzögerungen und damit zu steigenden Herstellungs- und Beschaffungspreisen. Diese Situation potenziert sich durch Probleme innerhalb der Lieferketten. „Es sind nicht genügend Rohstoffe auf dem Markt verfügbar. Das stellt uns zum Beispiel bei Befestigungselementen, Holzverbindern, Montageschienen und Beschlägen vor große Herausforderungen. Unsere Kunden wie gewohnt schnell und zuverlässig zu beliefern, bleibt unser oberstes Ziel. Weitere Preiserhöhungen sind unvermeidbar“, sagt Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe.

Die Zahl der Mitarbeiter hat sich im 1. Halbjahr um 2.626 auf 81.765 Angestellte erhöht. In Deutschland beläuft sich die Anzahl der Beschäftigten auf 24.971 Menschen. Im Außendienst sind weltweit über 33.000 Mitarbeiter tätig.