Zufriedenstellendes Wirtschaftsjahr für Blum.
Philipp Blum, Geschäftsführer. (Quelle: Blum)

14. July 2022 | Teilen auf:

Zufriedenstellendes Wirtschaftsjahr für Blum

Die Julius Blum GmbH schließt das Wirtschaftsjahr 2021/22 per Stichtag 30. Juni 2022 mit einer Umsatzsteigerung von 11,2 Prozent ab. Das entspricht einem Umsatzzuwachs von 266 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt liegt der Gruppenumsatz bei 2,643 Milliarden Euro.

Die globale Nachfrage nach Küchen und Möbeln ist trotz der wirtschaftlich angespannten Situation weiterhin auf einem hohen Niveau.

In Westeuropa fiel die Steigerung zufriedenstellend aus, insbesondere in Italien, Deutschland und Großbritannien, während in Osteuropa die politischen Entwicklungen dämpfend auf die Märkte gewirkt haben. Der Lockdown in Shanghai und anderen chinesischen Städten im Frühjahr 2022 hat das Wachstum in China gebremst. Trotzdem hat sich der Absatzmarkt in Asien in Summe gut entwickelt, so der Anbieter. Auch in Nord- und Südamerika liefen die Geschäfte zufriedenstellend. Der Hersteller ist in 120 Märkten aktiv und verfügt über 33 Tochtergesellschaften. Weltweit engagieren sich 9.422 Mitarbeitende, davon 6.981 in Österreich, für die Kunden des Herstellers.

Investitionen von 339 Millionen Euro unter anderem in die Werke in Bregenz, Höchst und Gaißau – insgesamt 224 Millionen in Vorarlberg – wurden im Berichtszeitraum getätigt.

Die aktuelle Situation mit hoher Inflation und laufende Preissteigerungen bereitet den beiden Geschäftsführern Martin und Philipp Blum Sorge. „Die Menschen überlegen sich momentan genau, wofür sie ihr Geld ausgeben. Auch die fragile Situation der internationalen Lieferketten und Transportlogistik sowie die stark schwankenden Rohstoffpreise bleiben eine Herausforderung.“

Martin Blum, Geschäftsführer. (Quelle: Blum)
zuletzt editiert am 14.07.2022