München – Für Begeisterung hat die Messe München mit der BAU Online am ersten Tag sicher nicht gesorgt. Lahmende Technik, ein unübersichtliches Programm, chinesische Sendezeiten bei BAU TV – das alles hat den Elan der Besucher gebremst. Dennoch haben viele Unternehmen ihre Neuheiten vorgestellt. Einen Auszug davon aus dem Bereich der Bauelemente und Beschläge stellen wir hier vor.
Aluprof
Rafael Altheim, Geschäftsführer von Aluprof Deutschland, hat auf der digitalen Pressekonferenz im Rahmen der Messe über die Strategien des Unternehmens für die kommenden Jahre gesprochen und betonte dabei vor allem die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit. Diese soll durch verschiedene Maßnahmen wie das Wiederverwerten fast des gesamten eigenen Aluminiumabfalls gewährleistet werden.
„Wir nehmen unser Motto ‚Let’s build a better future‘ sehr ernst“, berichtet Altheim. „Zu unseren Zielen gehört neben unternehmerischen Bestreben auch ein nachhaltiger Einsatz von Rohstoffen.“ Deshalb werde zum einen fast 100 Prozent des eigenen Aluminiumabfalls wiederverwertet, zum anderen ein Anteil von 65 Prozent an recyceltem Material eingesetzt. Bis 2025 möchte das polnische Unternehmen seinen CO2-Fußabdruck um weitere 15 Prozent reduzieren. Dafür werde eine Reihe grüner Initiativen eingeführt, die von kurzen Transportwegen bis zu papierreduzierendem, elektronischem Rechnungsverkehr reichen sollen.
Aus der sehr großen Bandbreite des Aluprof-Portfolios hat der polnische Hersteller unter anderem seinen Raffstoren „SkyFlow“ vorgestellt. Dieses soll nicht nur als Blendschutz dienen, sondern vor allem Innenräume vor Überhitzung durch Sonneneinstrahlung schützen. Die Bauweise des Systems ermögliche es, auch großflächige Jalousien anzufertigen, sodass große Fensterfronten oder Glasfassaden abgedeckt werden könnten.

Die stufenlose Steuerung des Neigungswinkels der Lamellen ermöglicht eine nach eigenen Angaben individuelle Steuerung des Verdunklungsgrades. In Verbindung mit den Führungsschienen und Kassetten aus Aluminium verleihen die Lamellen der Außenansicht eines Gebäudes ein modernes Design. Das von Aluprof eigens entwickelte System ist in drei Varianten erhältlich, die jeweils für unterschiedliche Einsatzgebiete geeignet sind: Die Raffstoren „SkyFlow SZF/P“ werden Unterputz montiert und sind damit sowohl für Neubauten als auch Renovierungen geeignet. Vorteil dieser Montageart soll sein, dass die Konstruktionselemente vollkommen verdeckt sind. Der Kasten werde aus stranggepresstem Aluminium hergestellt und ermögliche aufgrund eines speziellen Putzträgers das Verputzen mit beliebigem Material. Die freitragenden Raffstoren „SZF/S“ eignen sich hingegen besonders für die Montage an Fassaden mit großen Glasflächen. Dabei sollen die Führungsschienen die tragende Funktion übernehmen, wodurch keine zusätzliche Fixierung nötig sei. Wie auch beim Unterputzsystem besteht der Kasten aus stranggepresstem Aluminium. Zusätzlich kann das System modular montiert werden. Dadurch sei es für Pfosten-Riegel-Konstruktionen, die aus mehreren Segmenten bestehen, geeignet. Die dritte Variante „SkyFlow SZF/A“ wurde laut Hersteller für die Montage an der Fassade oder in der Fensternische bereits bestehender Gebäude konstruiert. Diese Ausführung ist mit Teleskopgriffen oder Seilführungen für die Lamellenschienen erhältlich.
Das System „MB-SR50N ZS“ wurde für Objekte entworfen, bei denen technische und ästhetische Aspekte gleichermaßen wichtig sind. Diese Lösung vereint das Raffstoren-System „SkyFlow“ mit dem Pfosten-Riegel-Fassadensystem „MB-SR50N“. Dafür wurden nach Aluprof-Angaben spezielle Druckleisten für die Montage der Verglasung in den Pfosten entwickelt. Die Abdeckleisten sollen gleichzeitig als Führungsschiene für die Raffstoren dienen, sodass diese auch im Nachhinein noch angebracht werden können, wenn die Fassade bereits montiert sei.
Auch der Lärmschutz spiele eine wichtige Rolle. Spezielle Dichtungen sorgten dafür, dass bei einem Schlag der Lamellen gegen die Führungsschiene – beispielsweise durch starken Wind – kein Geräusch entstehen soll. Außerdem bestehen die Textilelemente aus Polyester und seien thermisch verfestigt, was eine hohe Witterungsbeständigkeit, Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit gewährleiste. Die Lamellen sind in zwei Formen erhältlich: Die C-Form biete besondere Steifheit und damit Widerstandsfähigkeit gegen Windlast, während die Z-Form eine bessere Verdichtung und damit Verdunkelung der Räume gewährleiste.
Die Lamellen des „SkyFlow“-Systems sind in allen Farben der RAL-Palette verfügbar, sodass sie individuell auf Fenster oder Fassaden abgestimmt werden können. Die Pulverbeschichtung mache die Aluminiumelemente besonders beständig.
Für besonderen Nutzer-Komfort sorge die vollautomatische Steuerung der Raffstoren: Der Sonnensensor erkennt den richtigen Zeitpunkt, Einstrahlung und Blendeffekte zu vermeiden, während Regen- und Windsensoren den Schutz der Jalousie vor ungünstigen Witterungsverhältnissen übernehmen. Zusätzlich ist laut Aluprof eine kabellose Fernsteuerung per Tablet oder Smartphone möglich und das System kann durch andere Komponenten wie Bewegungssensoren, Lichter oder Alarmanlagen ergänzt werden.
Assa Abloy
Speziell für die Anforderungen bei 2-flügeligen Vollpaniktüren hat Assa Abloy Sicherheitstechnik jetzt ihre Sicherheitsschlösser der Reihe „OneSystem“ erweitert. In der Version als Mehrfachverriegelung bieten die neuen Sicherheitsschlösser nach Herstellerangaben einen erhöhten Einbruchschutz und seien in der Lage, in geeigneten Systemen die Widerstandsklasse RC 4 zu erreichen. Das sei in diesem Einsatzbereich aktuell die höchste Klasse am Markt.

Durch die integrierte Vollpanikfunktion öffne die Einfach- und Mehrfachverriegelungen beim Betätigen der Druckstangen immer sowohl den Stand- als auch den Gangflügel ohne weitere Handgriffe. Dabei spiele es keine Rolle, ob die Druckstange des Standflügels oder die des Gangflügels genutzt wurde.
Assa Abloy hat die neuen Sicherheitsschlösser als mechanische, motorische und drückergesteuerte Variante entwickelt, um jede Funktionalität für die Begehung von außen umsetzen zu können. In der einfachsten Version werden die Schlösser für den Zutritt von außen mechanisch entriegelt. Ist eine Zutrittskontrolle oder ein barrierefreier Drehtürantrieb an der Tür erforderlich, bieten die motorischen Schlösser eine einfache Lösung. Soll die Tür in die Gebäudetechnik integriert werden, ist entweder die motorische oder die drückergesteuerte Version die beste Wahl. Hier lässt sich neben der möglichen Einbindung einer Zutrittskontrolle außerdem der Status der Tür abfragen.
Beck+Heun
Zuverlässige Planung, schnittstellenoptimierter Baustellenablauf, fehlerfreie Ausführung – vorkonfektionierte Bauelemente wie das Fenster-Komplettsystem „Windowment“ von Beck+Heun sollen genau diese Anforderungen erfüllen. Mit dem Komplettsystem werde auf der Baustelle in nur einem Arbeitsschritt Fenster, Beschattungseinheit mit Rollladen, Raffstore oder ZIP-Screen und passender Antriebstechnik sowie die Innen- und Außenfensterbank eingebaut.

Alle Komponenten seien in einem gedämmten Tragrahmen-Stahlprofil mit vorgefertigten Fensteranschlüssen integriert. Einzig Fenster und Rahmen setze der Fensterbauer selbst ein. Geliefert wird nach Herstellerangaben ein hochdämmendes und fugendichtes sowie baustellengerecht verpacktes Komplettelement.
Deceuninck
Neben dem bereits in der Vorschau angekündigten Kunststofffenster „Thermo-Fibra“, dessen Flügel über eingebettete Glasfaserstränge verfügt und dadurch auf Stahlarmierung verzichten kann, hat Deceuninck auch Hebeschiebetüren und ein Schnellmontage-Kit vorgestellt.
Der Bogener Systemgeber zeigte seine Lösungsangebote für helle, lichtdurchflutete Räume mit großflächigen Terrassentüren, der Schnellmontage-Kit ermögliche den richtigen Dreh zur einfachen Montage. Die Hebeschiebetür zeichnet sich mit einer Flügeltiefe von 76 Millimeter und einer Gesamtbautiefe von 175 Millimeter mit einem Wärmedämmwert von Uf = 1,3 W/m2 K aus. Diese geringe Bautiefe ermögliche den Einsatz eines eingeputzten Rollladenkastens mit Revision nach unten. Der besonders schmale Rahmen sorge mit einer Ansichtsbreite von 45 Millimeter für modernes Design und schenke den Räumen darüber hinaus bis zu zehn Prozent mehr Lichteinfall. Die Rahmen nehmen Gläser bis zu 52 Millimeter Stärke auf. Zudem überzeuge die Türe mit hoher Schlagregen- und Winddichtheit. Eine stabile, großdimensionierte Stahlarmierung in Rahmen und Flügel mache sie besonders stabil. Geschosshohe Elemente mit einer Maximalgröße von 6,50 x 2,60 Meter seien realisierbar.

Die Deceuninck Hebeschiebetüren lassen sich nach eigenen Angaben im Neubau mit einer Schwelle aus PVC, im Altbau mit einer Schwelle aus Aluminium einbauen. Barrierefreiheit werde durch die Verwendung einer niedrigen Schwelle von unter 20 Millimeter im Neubau gewährleistet. Ein weiterer Vorteil der Hebeschiebetüren sei schließlich neben ihrer leichten Bedienbarkeit die Option zur Motorisierung oder Fernbedienung. Zur leichteren und schnelleren Montage auf der Baustelle hat Deceuninck ein Schnellmontage-Kit für Hebeschiebetüren entwickelt. Dieses Schnellmontage-Kit helfe nicht nur dabei, die Lasthandhabungsverordnung einzuhalten, sondern entlaste dadurch die Monteure auch enorm. Zusätzlich erleichtere er den gesamten Prozess rund um die Installation der Hebeschiebetür, vom Transport über die Anlieferung bis zum Einbau. Die Elemente werden zerlegt an der Baustelle angeliefert und lassen sich laut Hersteller vor Ort ganz einfach von zwei Monteuren montieren. Passend zu den vielfältigen Kundenwünschen, gebe es die Hebeschiebetüren in einer großen Auswahl an allen bei den Lieferanten lagerhaltigen Farben sowie mit optionalen Aluminium-Vorsatzschalen.
Dormakaba
Beim neuen Schiebetürsystem „ST PRO Green“ hat Dormakaba nach eignen Angaben bei der Auswahl der eingesetzten Materialien und im gesamten Produktionsprozess auf Energieeffizienz und Ressourcenschonung geachtet. So lasse sich die mit thermisch getrennten Profilen erstellte Schiebetür mit 3-fach Verglasung umsetzen und erreicht einen sehr niedrigen UD-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient), was zur Nachhaltigkeit von Gebäuden beiträgt. Das System ist geeignet für ein- und zweiflügelige Anlagen mit und ohne Fluchtwegfunktion. Durchgangsweiten bis zu 3 000 Millimeter seien realisierbar. Es sollen bis zu 2 x 200 Kilogramm Türflügelgewicht bewegt werden können. Die Schiebetür ist in den D/A/CH-Ländern ohne erhöhten Einbruchschutz und mit Einbruchschutz der Klasse RC 2 erhältlich.

Die neue selbstverriegelnde Panikschloss-Lösung „SVA/SVI“ von Dormakaba sorge zuverlässig für den sicheren, versicherungstechnischen Verschluss nach dem Schließen. Die Schlossserie für 2-flügelige Türen ergänzt nach Herstellerangaben das bestehende Portfolio der selbstverriegelnden Panikschlösser („SVP“) und zeichne sich durch ihre Variantenvielfalt aus. Neben der einfachen mechanischen Lösung und der drückergesteuerten Variante für kontrollierten Zutritt biete die komfortabel zu installierenden „SVA/SVI“-Panikschlösser auch eine vollmotorische Lösung für barrierefreie Türanwendungen. Alle Varianten sind gemäß EN 179, EN 1125, EN 12209 und EN 14846 zertifiziert und stehen in den D/A/CH-Ländern in verschiedenen Ausführungen für Holz-, Stahl- und Profiltüren zur Verfügung.
Geze
Ein Feuerwerk an Neuheiten hat Geze im Rahmen seiner digitalen Pressekonferenz abgefeuert. Auf der Messe zeigt der Leonberger Hersteller erstmals eine Lösung zur Einhaltung behördlicher Obergrenzen für Kunden in Verkaufsräumen mit einer Fläche von über 800 Quadratmetern. Der „Counter“ bietet laut Hannes Klockenhoff, Head of Data Management & Marketing, die Möglichkeit, Einlasskontrolle und Personenflusssteuerung auf intuitive Art und Weise zu verbinden. Einfach an die klassischen Funktionen automatischer Schiebetüren angebunden, ermögliche es die Lösung, den Personenfluss wirksam zu steuern. Werden vordefinierte Grenzwerte überschritten, verwehrt die Tür automatisch den weiteren Zugang. Erst wenn Personen den Laden beziehungsweise den Bereich verlassen haben, werden die nächsten Kunden eingelassen. Nach Meinung Klockenhoff müsste sich das Produkt bei einer guten Frequentierung nach einem Monat amortisiert haben.
Seit Corona hat die natürliche Lüftung vermehrt Aufmerksamkeit bekommen. Geze präsentierte auf der BAU Online mit der „IQ box Safety“ eine neue Produktlösung im Bereich Fenstertechnik. Damit sollen sich kraftbetätigte Fenster bis zu Schutzklasse 4 absichern lassen. Die Box eigne sich für alle gängigen Fenstertypen und Öffnungsarten. Das Produkt biete Planern und Architekten damit hohe Flexibilität und Gestaltungsfreiheit bei der Auslegung von Lüftungs- und RWA-Fenstern.
Die Feststellanlagen des Herstellers sorgen nach eigenem Bekunden für barrierefreien Brandschutz – ohne dabei an Sicherheit einzubüßen. Auf der Messe zeigt Geze das Funkerweiterungssystem „FA GC 170“ zur einfachen Nachrüstung von Brandschutztüren in Bestandsbauten oder zur Installation in denkmalgeschützten Objekten. Zusätzliche Komponenten wie Deckenbrandmelder oder Handauslösetaster lassen sich per Funk mit der Feststellanlage verbinden.
Gira
Ein bisschen „Zurück zu den Anfängen“ hat Gira mit dem „KNX Taster“ präsentiert. Er lässt sich bedienen wie ein klassischer Tastschalter, um etwa Leuchten oder Lichtszenen innerhalb eines KNX Systems einfacher als mit einem Tastsensor bedienen zu können. „Gerade älteren Menschen sind die gewohnten Schaltvorgänge vertraut, die sie nun auch beim ‚KNX Taster‘ anwenden können“, heißt es von der Unternehmensseite. Für optimale Datensicherheit unterstütze der Taster den internationalen Standard KNX Secure.
Mit der Neuheit sollen sich charakteristische Bus-Funktionen realisieren lassen, etwa das Schalten und Dimmen von Licht, die Steuerung ganzer Lichtszenen oder das Auf- und Abfahren von Jalousien. Erhältlich ist er 1-fach und 2-fach für zwei bis vier Funktionen. Alle Varianten sind laut Gira mit Status-LED ausgestattet. Bei ihnen können drei Farbeinstellungen konfiguriert werden: rot, grün oder blau. Diese melden nicht nur den Schaltstatus, sondern dienen bei Dunkelheit auch als Orientierungshilfe.
Die Bedienung erfolge genau wie bei einem Schalter auf Druck oben und unten gegen die Schaltfläche – und damit anders als bei den Gira Tastsensoren, deren Bedienpunkte rechts und links auf der Schaltfläche liegen.
Hanno
Eine ressourcensparende Alternative zum Verklotzen von Fenster- und Türrahmen hat Hanno entwickelt: Der „Injektionsklotz“ ermögliche sowohl die planmäßige als auch die nachträgliche Herstellung druckfester Bereiche in vorkomprimierten (Multifunktions-)Fugenabdichtungsbändern. Das Injektionsharz aus Polyurethan wird laut des Dicht- und Dämmexpertens punktuell in bereits eingebaute PU-Weichschaumbänder injiziert. Es härte vollständig aus und verklotze den Rahmen fest und sicher. Lasten, beispielsweise aus Eigengewicht, werden zuverlässig aufgenommen. Die zusätzlichen Arbeitsschritte des Ausklinkens oder Aussparens für handelsübliche Verklotzungsmaterialien entfallen.

Um sich bereits vor dem Einbau von der Funktionsweise zu überzeugen, hat Hanno eine Testbox entwickelt. In dieser befindet sich ein Muster eines Multifunktionsbandes, das mit dem „Injektionsklotz“ injiziert wurde. Planer können sich so nach Unternehmensangaben von der Qualität überzeugen, ohne die fertige Montage auf der Baustelle abzuwarten, und live einen Drucktest durchführen.
Heroal
Bei Unternehmen der Baubranche gewinnt die Digitalisierung stetig an Relevanz. Dennoch hat die Baubranche im Vergleich zu anderen Branchen noch Aufholbedarf: Im Digitalisierungsindex Mittelstand 2019/2020 liegt sie hinter dem branchenübergreifenden Durchschnitt. Um Bauprojekte ressourceneffizienter und prozesssicherer durchzuführen, bedarf es jedoch digitaler, integrierter Lösungen, die die Arbeitsabläufe von Planung bis Betrieb durchgängig abbilden. Heroal möchte seine Partnerbetriebe daher bestmöglich bei der Digitalisierung unterstützen und hat gemeinsam mit den Kooperationspartnern Orgadata und CAD-Plan eine digitale Roadshow ins Leben gerufen, im Zuge derer Fachbetriebe über die digitalen Services von Heroal im Zusammenspiel mit den Lösungen der Softwareanbieter informiert werden.
Im Rahmen der digitalen Roadshow werde die digitale Wertschöpfungskette am Beispiel des Objekts West-End Carré in Paderborn begleitet. Dabei wird laut Heroal gezeigt, wie mithilfe verschiedener digitaler Services wie dem „Communicator“ und dem neuen „Konfigurator“ von Heroal oder Softwarelösungen wie „LogiKal“ von Orgadata und „Athena“ von CAD-Plan die Planung des Objekts, die Konfiguration und Bestellung der Systeme, die Fertigung der Elemente bis hin zur Fertigstellung des Gebäudes abgebildet werden kann. Unterstützt durch diese digitalen Tools sollen Partnerbetriebe und Heroal eine digitale integrierte Wertschöpfungskette abbilden können, die die gemeinsamen Arbeitsläufe effizienter, flexibler und schneller gestalten.

Die Veranstaltung findet in virtueller Form statt: Den Prozessschritten folgend, wird während des Events zu den Standorten der verschiedenen Kooperationspartner „geschaltet“ – so wie es auch bei einer stationär stattfindenden Roadshow der Fall wäre. Fragen der Teilnehmenden können über eine Chat-Funktion gestellt werden. Stattfinden wird die digitale Roadshow im März 2021. Heroal Partnerbetriebe werden über ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter eingeladen.
Selbstverständlich zeigte der Hersteller aus Verl auch zahlreiche Produkte auf der Messe, unter anderem die textile Beschattung „VSZ“, eine Terrassenbeschattung, die Fenstersysteme „W 72“ und „W 77“ sowie einen Fensterfalzlüfter. Ferner gab es das überarbeitete Objekt- und Haustürsystem „D 72“ ebenso zu sehen, wie das Hebeschiebesystem „S 77 SL“ und „S 77“. Heroal hat nach eigenem Bekunden über 300 Farben für seine Türen- und Fenstersysteme im Angebot.
Das ostwestfälische Unternehmen, dessen Kundennetzwerk in Deutschland vom Metallbauer bis hin zum Bauelementefachhändler reiche, sei „bisher gut durch die Corona-Krise gekommen, konnten Kurzarbeit vermeiden und hoffen, dass es so bleibt“, bestätigte Dr. Theresa Schöne, Head of Marketing bei Heroal, zum Schluss der Pressekonferenz. Heroal bemerkte als Resonanz auf BAU Online bereits am ersten Tag, dass sich das Publikum etwas verlagert habe. Es seien mehr Architekten, aber weniger Verarbeiter anzutreffen. Für die eigenen Live-Präsentationen und den 1:1-Terminen verbuchte Heroal gute Anmeldezahlen. Ohne absolute Zahlen zu nennen, zeigte man sich zufrieden. Für Schöne sei schon jetzt klar, dass das virtuelle Format nach Corona als Zusatz zu Präsenzveranstaltungen künftig Bestand haben werde.
Meesenburg
Neben der in der Vorschau angekündigten „Craftboxx“ hat Meesenburg seinen Marktplatz auf der Messe vorgestellt. Dabei soll es sich um mehr als einen gewöhnlichen Webshop handeln. Auf neuester Technologie programmiert, bietet Meesenburg nach eigenen Angaben seinen Kunden nicht nur ein Bestelltool, sondern eine individuell zugeschnittene Plattform, die sich durch Schnelligkeit und Transparenz auszeichne. Der digitale Marktplatz biete selbstverständlich Zugriff auf das umfassende Produktportfolio des Fachhändlers – dabei unterstütze ein hilfreiches Feature das tägliche Arbeiten mit dem Tool: Auf Kunden zugeschnittene Bestellkataloge, laut Meesenburg mit nur wenigen Klicks aufrufbar oder schnell auf neue Bedürfnisse angepasst. Sofort nach Bestelleingang versende Meesenburg per Mail eine Bestellbestätigung mitsamt der Auftragsnummer. Der Kunde habe so jederzeit Einsicht in alle Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine, Rechnungen und könne den Status der Bestellungen im Echtzeit-Tracking verfolgen.
Ferner konnten Besucher „optiMont“ kennenlernen. So heißt die Dienstleistungsmarke der Meesenburg Gruppe für den Bereich Fenster und Außentüren. Mit qualifiziertem Expertenwissen über Montageausführungen und -planungen soll die Marke Montagebetrieben, Architekten, Wohnungsbaugesellschaften oder Fensterproduktionen hilfreich zur Seite stehen.
Die angebotenen Dienstleistungen umfassen unter anderem: Vor-Ort-Schulungen zur fachgerechten Montage, Vermittlung von Statikberechnungen, Optimierung der anfallenden Montageprozesse, Support durch eine qualifizierte Projektbegleitung und Planungsunterstützung, Mustermontagen in den Kunden-Produktionen oder auf die jeweilige Baustelle, individuelle und bedarfsangepasste Sortimentserstellung.
Otto
Nach 20 Minuten handfest, nach drei Stunden funktionsfest: Wenn es schnell gehen soll, sei „Ottocoll M 530 HiSpeed“ die richtige Wahl. Der neue 1K-Hybrid-Polymer STP‑Klebstoff von Otto, einem der nach eigenen Angaben führenden europäischen Hersteller von Kleb- und Dichtstoffen, zeichne sich durch eine sehr schnelle Funktionsfestigkeit aus. Profi-Verarbeiter könnten die Klebung somit bereits nach kurzer Zeit voll belasten.
Der neue Klebstoff wurde speziell für die schnelle Klebung von Bauteilen und -elementen aus Beton, Holz, Keramik, Kunststoff oder Metall im Innen- und Außenbereich entwickelt. Bei dünner Klebschicht und diffusionsoffenen Materialien sei ein zügiges Weiterarbeiten möglich. Bei diffusionsdichten Materialien wie beispielsweise Metall müsse der aufgetragene Klebstoff zusätzlich mit Wasser fein bestäubt werden. Anders als vergleichbar schnelle PU- und Acrylat-Klebstoffe bleibe „Ottocoll M 530 HiSpeed“ nach Aushärtung elastisch. Das sei ideal für das Kleben von Treppenstufen aus Holz und Metall, von Sockel- und Zierleisten oder aber Halterungen aus Metall und Kunststoff auf keramischen oder mineralischen Untergründen.
Schlege Giesse

Schlegel-Giesse stellte auf der BAU Online unter anderen die neue Griff-Linie „JTC by Jatec“ in einer Live-Präsentation vor. Die neue Serie ist im mittleren Preissegment verortet und bietet laut Schlegel-Giesse 47 verschiedene Modelle und 35 verschiedene Oberflächen. Angesichts der Corona-Epidemie sind auch die Oberflächenbehandlungen für Griffe des Herstellers interessant: „Antigerm“ ist die antibakterielle Schlegel-Giesse-Behandlung für Griffe, die auf der Wirkung von Silberionen basiert. Die behandelten Griffe setzen langsam Silberionen frei, die innerhalb von Minuten mehr als 650 Keimarten abtöten. Sie erfordern keine Wartung und sollen 99,99 Prozent aller Keime und Bakterien abtöten. Die antibakterielle Behandlung von Griffen mit „Antigerm“ ist gemäß den Anforderungen der Norm ISO 22196:2007 (Bestimmung der antibakteriellen Aktivität) zertifiziert. „AV Brass“ heißt das neue rustikale Messingfinish des Herstellers. Es sei wirksam gegen Keime, Bakterien und sogar Viren wie das Human Corona-Virus NL63 und das Influenza A-Virus. Das spezielle „AV Brass“-Lack habe nachweislich antibakterielle Eigenschaften gemäß ISO 22196 und antivirale Eigenschaften gemäß ISO 21702 (getestet gegen humanes NL63-Coronavirus und Influenza-A-Virus). Es ist laut Hersteller auch beständig gegen Salzkorrosion und aggressive Säuren.
Schüco
Mit „Innovation Now“ will Schüco seine neuesten Produktentwicklungen und Service-Highlights unterhaltsam und informativ mit einer neuen Online-Plattform in Szene setzen. Das Ziel dabei sei, Menschen überall auf der Welt und zu jeder Tageszeit über Trends und Themen sowie durch Product-Launch-Events detailliert über neue Systeme und Services zu informieren. Analoge Angebote, wie Präsenztrainings in den Kundenwerkstätten und Produkteinführungsveranstaltungen in den Schüco Showrooms sollen den digitalen Auftritt vervollständigen, sobald die Corona-Lage dies zulässt. Einen Ausblick auf die Themen von 2021 zeigte das Unternehmen zunächst als einer von vier Goldsponsoren auf der BAU Online.
Der Startschuss für „Innovation Now“ fiel am 26. Januar mit einem virtuellen Live-Kick-off-Event und der anschließenden Freischaltung der Online-Plattform. Diese Auftaktveranstaltung soll ein Jahr voller Innovationen für gesundes, intelligentes und sicheres Bauen einläuten.
Die Fokusthemen liegen in drei Bereichen: Health – Gesundes Bauen, Smart – Intelligentes Bauen, Security – Sicheres Bauen. In jeden dieser drei Bereiche zahlen laut Schüco die Themen Digital und Nachhaltigkeit ein. Sie seien gleichermaßen Ausgangslage und Voraussetzung einer zukunftsorientierten Produkt- und Serviceentwicklung. Mit dem Fokusthema Smart – Intelligentes Bauen startet das Unternehmen am 25. Februar 2021, während die Produkt- und Themenpräsentation zu Security – Sicheres Bauen am 25. März 2021 den Online-Auftritt von Schüco Innovation Now vervollständigt.
Produktseitig wurde dazu passen das neue Akustikfenster „AWS 90 AC.SI“ (Aluminium Window System, 90 Millimeter Bautiefe, Acoustics, Super Insulated) (Foto) vorgestellt. Es soll besonders für Wohn- und Bürogebäude in lärmbelasteten Arealen einen hohen Nutzerkomfort bieten. In Schalldämm-Kippstellung werde die einströmende Außenluft über im oberen Blendrahmen eingesetzte vorkonfektionierte Lüftungskassetten geleitet. Auf diese Weise baue sich der Schall ab und die Lärmbelästigung werde deutlich reduziert. Dadurch lasse sich eine Schalldämmwirkung von 31 dB bei gleichzeitiger natürlicher Lüftung erreichen. Es gibt laut Schüco die Variante Dreh-Kipp-Fenster und die Variante Dreh-Dreh-Fenster mit zwei Drehöffnungsstellungen. Das Dreh-Dreh-Fenster könne in eine begrenzte Drehposition zur schallgedämmten Lüftung gebracht werden. Es soll auch komplett aufgedreht werden können.

Auch das Dreh-Kipp-Fenster könne zur schnellen Querlüftung oder zur Reinigung der äußeren Glasscheibe von innen über den Dreh-Kipp-Beschlag komplett aufgedreht werden. Ebenso schnell und leicht lasse sich über den Fensterfalzraum die Lüftungskassetten öffnen und reinigen oder komplett austauschen. Das System ist seit Januar 2021 verfügbar.
Simonswerk
Mit dem Schließsystem „Keep Closed“ präsentierte Simonswerk ein verdeckt liegendes, magnetisches Schließsystem für Holzinnentüren. Das auf die Tür abgestimmte, reduzierte Design ermöglicht nach Herstellerangaben harmonische, geradlinige und flächenbündige Raumkonzepte. In ihrer Kombination sollen Schließmagnet, Magnetplatte und die jeweilige Griffvariante maximalen Bedienkomfort für ein geräuschloses Öffnen und Schließen von Wohnraumtüren aus Holz erzeugen.
Die magnetische Schließung biete eine intelligente Alternative zu herkömmlichen Schließsystemen. Denn ohne den üblichen Bewegungsablauf von „Drücken-Ziehen-Schieben“ lassen sich laut Simonswerk Türen nun lautlos und noch dazu mit minimalem ergonomischem Aufwand bewegen. Auf diese Weise entstehe ein bisher unerreichter Bedienkomfort, da durch den patentierten Schließmagneten das Halten der Tür in geschlossener Position ohne direkten Kontakt zwischen Magnetplatte und Schließmagnet stattfindet. So erfolge das Auf- und Zuziehen intuitiv, leichtgängig und leise. Die Haltekraft sei dabei individuell einstellbar und sichert das Türblatt stets zuverlässig in seiner Endposition.

Zudem beeindrucke das Schließsystem mit einem minimalistischen Design. Die Schließtechnik wird nach eigenen Angaben in die Zarge und das Türblatt integriert, so dass sie sich letztlich vollständig verdeckt in die Holzoberfläche einfügt. Bis auf den filigranen Griff seien im geschlossenen Zustand somit keine Elemente des Schließsystems sichtbar. Egal ob für Block- und Futterzargen, gefälzte und ungefälzte Türen: Griff, Schließmagnet und Magnetplatte sind hierbei leicht zu montierende Beschlagelemente. So benötigen die formschönen Griffe „KCH 1700“ und „KCH 1200“ keine zusätzliche Fräsung im Holz. Die vertikale Fixierung am Türblatt erfolge einfach, stabil und dauerhaft mit Hilfe einer Positionierungsschablone und des bereits am Griff aufgebrachten Klebestreifens. Mit dieser Lösung wird dem Wunsch nach vermehrtem Einsatz natürlicher Materialien in minimalistischem Design nachgekommen. Darüber hinaus lassen sich die fünf Farbvarianten des Griffes auf ganz unterschiedliche Holzsorten abstimmen und könnten so an das jeweilige Raumkonzept angepasst werden.
Der Schließmagnet „KCM 50“ eigne sich in Kombination mit der Magnetplatte „KCM 50/H“ für den Einsatz an Holzzargen und könne bei gefälzten und stumpfen Türen verwendet werden. Ist eine erhöhte Schließkraft notwendig, sorgten die zwei aufeinander abgestimmten Schließmagnete „KCM 50/50“ für eine stufenlos einstellbare Haltekraft bis 120 N. Dies erlaube größere Abstände der beiden Magnete zueinander, was die kontaktlose Haltung des Türblattes und dadurch einen maximalen Bedienkomfort ermögliche. Für Türen mit Überhöhe lassen sich auch mehrere Magnete kombinieren. Auf diese Weise ließen sich selbst schwere Türen lautlos und leichtgängig bewegen. Die Anzahl und die individuelle Einstellung der Schließmagnete bestimmen damit den Kraftaufwand zum Öffnen beziehungsweise die Zugkraft beim Schließen. Die Magnetplatte „KCM 50/H FZ“ komplettiert das Schließsystem an der Futterzarge. Auch hier sorge eine stufenlose Einstellung der Schließkraft für maximale Individualität. Alternativ können Schließmagnet und Magnetplatte im oberen, horizontalen Bereich der Tür montiert werden – dadurch entziehen sich die funktionalen Schließelemente fast komplett dem Blick des Betrachters und optimieren die homogene und minimalistische Gestaltung zusätzlich.
Teckentrup
Brandschutz, Wirtschaftlichkeit, Ästhetik und Montagefreundlichkeit – all dies soll das neue Feuerschutz-Schiebetor „62 FST“ von Teckentrup in sich vereinen. In den Ausführungen „EI230“ und „EI290“, auf Wunsch mit Rauchschutz nach EN 1634-3, erfüllt es laut Hersteller die neue europäische Norm DIN EN 16034 und trägt das CE-Kennzeichen. Verschiedene Oberflächen, Farbtöne und Verglasungen bieten ein breites Ausstattungsspektrum. Als ein- oder zweiflügeliges Tor mit optionaler Schlupftür sei es nahezu universell im Feuerschutz einsetzbar. Neue durchdachte Montagelösungen vereinfachen laut Hersteller zudem den Einbau.
Mit dem Ende der Co-Existenzperiode der DIN EN 16034 im November 2019 dürfen im Brandschutz nur noch Tore mit CE-Kennzeichnung eingesetzt werden. Diesen Standard erfüllt laut Hersteller das neue Teckentrup-Tor – mit dreißig oder neunzig Minuten Brandwiderstand, optional als rauchdichtes Tor. Damit stehe ein europaweit universell einsetzbares Feuerschutz-Schiebetor bereit.
Ziel war zudem, ein wirtschaftliches, optisch ansprechendes und einfach montierbares Bauelement zu entwickeln, das auch die Anforderungen des Fachhandwerks erfüllt. Das zeigt zum Beispiel die Weiterentwicklung der Schlupftür, bei der die Anforderungen der Verarbeiter unmittelbar aufgenommen wurden: Gemäß DIN 18040-1 Barrierefreies Bauen Teil 1: „Öffentliche Gebäude“ ist die Tür schwellenlos und nun bis zur extremen Breite von 1.200 mm planbar – und die verdeckt liegenden 3D-Bänder einen Öffnungswinkel bis 170 Grad ermöglichen sollen.

Statt der herkömmlichen Helmschiene setzt Teckentrup ein Röhrenlaufsystem ein, das durch seine justierbare Aufhängung schnell montiert sei. Da die Winkel nur an einem Punkt befestigt werden, sind Höheneinstellung und Nivellierung schnell umgesetzt – und zudem besonders anpassungsfähig. So lassen sich Unebenheiten des Bodens leicht ausgleichen. Die Montage der oberen Zarge erfolge durch Zusammenstecken der einzelnen Elemente, die Blenden werden ohne Verschraubungen montiert. Weil die Position der Torführung vorgegeben sei (Montage liege verdeckt und die Führungsrolle wird mit dem Gegeneinlauf im gleichen Lochsystem verschraubt), gebe es weniger Fehlerquellen bei der Montage.
Mit rund 28 kg/m² sei das Tor (EI230) verhältnismäßig leicht. Der Wegfall der Bodenbefestigung vereinfache vor allem die Montage in Räumen mit Fußbodenheizung. Die gesamte Lauf- und Führungstechnik liege hinter den Blenden, das Befestigungssystem sei somit nicht sichtbar und zugleich geschützt. So verlaufe auch die Drahtseilführung im neu entwickelten Röhrensystem. Die Blenden selbst liegen elegant und flach auf.
Warema
Sein neues Frühwarnsystem „SenSigna“ hat Warema vorgestellt. Es soll alle Bewegungen des Raffstores erfassen und diese auswerten. Weichen sie deutlich von nutzungs- oder witterungsbedingten Bewegungen ab, lasse das System ein lautes Warnsignal von etwa 90 dB ertönen und schütze so vor potenziellen Eindringlingen bevor ein Schaden am Fenster entsteht.

„SenSigna“ steht laut Hersteller für alle gängigen Raffstoresysteme und Lamellengeometrien als Zusatzausstattung ohne Planungsaufwand zur Verfügung und lässt sich vor Ort sabotagesicher und unauffällig in eine werkseitig vorbereitete Vertiefung der Unterschiene integrieren. Aber auch zur Nachrüstung sei das Gerät geeignet, da es eine eigene Spannungsversorgung besitzt. Das akustische Signal ertöne mittels eines integrierten Lautsprechers. Mit einem Signalton in verminderter Lautstärke zeigt „SenSigna“ zudem ein Hindernis beim Tieffahren an.
Wilka
Auf dem virtuellen Messestand von Wilka Schließtechnik aus Velbert haben Kunden und Interessenten bereits seit Anfang November die Möglichkeit sich über Produktneuheiten und Weiterentwicklungen zu informieren. „Unser virtueller Messestand ist dabei nicht nur die digitale Kopie unseres realen Messestands“, erläutert Geschäftsführer Robert Schlieper. „Die virtuelle Realität ermöglicht es zudem, sonst nicht erfahrbare, imaginäre Erlebnisse für den Besucher zu schaffen.“ Die Bandbreite geht dabei von geführten Messestandtouren über virtuelle Wilka Mitarbeiter bis hin zu steuerbaren 3D-Produktgrafiken. Dabei wird der virtuelle Messestand, anders als bei realen Messen, nicht nur für einen begrenzten Zeitraum geöffnet sein. Er wird laut Hersteller dauerhaft, als Showroom, für alle Kunden und Interessenten zur Verfügung stehen und dabei auch stetig erweitert. „Messen haben immer eine gute Plattform geboten, um sich am Markt auszutauschen und Produktneuheiten vorzustellen“, sagt Schlieper. „Mit unserem virtuellen Messestand möchten wir unseren Kunden und Interessenten die Möglichkeit geben, sich auch während dieser schwierigen Zeit ganz leicht über unsere Produkte und Entwicklungen zu informieren.“ Zutritt zum virtuellen Messestand erhalten Interessierte über https://messe.wilka.de .
Zu sehen ist dort unter anderem die auf der BAU Online 2021 exklusiv vorgestellten Produktneuentwicklungen aus den Bereichen Schloss und Elektronik. Dazu gehört die Schloss-„Serie 8000“, mit der der Schließtechnikanbieter sein Angebot im Bereich Rohrrahmen (Alu und Stahl) erweitert. Zusätzlich bringt Wilka mit „easyAccess“ eine neue Generation elektronischer Schließsystemlösungen auf den Markt, die höchste Anforderungen an Sicherheit und Design erfüllen soll.