FVSB-Geschäftsführer Stephan Schmidt. (Quelle: FVSB)
FVSB-Geschäftsführer Stephan Schmidt. (Quelle: FVSB)

Beschlag- und Sicherheitstechnik

01. December 2021 | Teilen auf:

FVSB zum „neuen“ Bauministerium

Wie die großen Bauverbände begrüßt auch der Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) die Pläne der Ampel-Koalition für ein eigenes Bauministerium. Dennoch gibt es aus Velbert auch kritische Töne: „Neu ist diese Idee nicht, so war das Bauministerium unter verschiedenen Namen bis 1998 immer eigenständig. Dann wurde es dem Bereich ‚Verkehr‘ zugeschlagen, von 2013 an dem Bundesministerium für Umwelt und jetzt ist es seit 2018 beim Innenministerium, genau „Inneres, Bau und Heimat“, angesiedelt. Die für Bau zuständigen Abteilungen sind vorhanden, man wird daher den Eindruck nicht los, es muss noch ein Politiker untergebracht werden. Dabei ist das Thema Bauen klassisch Ländersache. Zweimal jährlich tagt die Bauministerkonferenz der Länder – hier hat der Bundesminister immerhin Gaststatus, das sagt doch schon viel“, meint Verbandsgeschäftsführer Stephan Schmidt gegenüber der Schloss- und Beschlagmarkt-Redaktion.

„Wenn es gelingt, unseren Vorschriftendschungel zu reduzieren, Landesspezifika abzubauen und Impulse für den Wohnungsbau und die Renovierung zu setzen, dann ist es etwas Gutes. Wenn es noch mehr Regulierungen schafft, dann nicht. Begonnen werden soll mit einer Erhöhung der linearen Abschreibung für neue Wohnungen von zwei auf drei Prozent, das wäre schon mal ein guter Anfang“, so Schmidt.

Auch die Verbände der Fensterbranche haben sich bereits zur politischen Entwicklung geäußert (wir berichteten).

zuletzt editiert am 01.12.2021