Die Fördermittel für einbruchssichere Türen und Fenster vom Bund wird es kommendes Jahr nicht mehr geben. Das Programm ist nach Angaben von „Tagesschau.de“ ersatzlos gestrichen. Bereits jetzt können keine 455-E-Anträge mehr gestellt werden, wie auf der Seite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu lesen ist. Die Fördermittel aus Mitteln des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) seien erschöpft, heißt es dazu.
Wer seine Immobilie vor Einbruch schützen möchte, wird dort auf das Programm „ Altersgerechter Umbau (159) “ verwiesen. Nach Jahren des Rückgangs der Einbruchzahlen in Deutschland ( wir berichteten ), ist in jüngster Zeit wieder eine lZunahme zu verzeichnen. Das hätten Umfragen der ARD-Sendung „Report Mainz“ unter den Landeskriminalämtern ergeben.
Mancherorts hätte es im 1. Halbjahr 2022 Steigerungen von bis zu 30 Prozent gegeben. Das Entdeckungsrisiko sei vermutlich gesunken, da wieder mehr Menschen zur Arbeit führen und weniger im Home-Office arbeiteten, lautet ein erster Erklärungsansatz der Polizei. Auf die Entscheidung der Bundesregierung hat das offensichtlich keinen Einfluss.
